Yoga-Stile & -Formen

Einen Moment ankommen

Einen Moment ankommen

Darin liegt das menschliche Dilemma dieser Übung: Anwesenheit und Präsenz können auseinanderfallen. Du bist am richtigen Ort, doch deine Aufmerksamkeit beschäftigt sich noch mit dem vorigen Termin oder springt schon zum nächsten. Von außen sieht der Übergang abgeschlossen aus. Innerlich geht das Gespräch von eben weiter.

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Mitgefühl im Alltag

Mitgefühl im Alltag

Hier liegt das menschliche Dilemma: Du kannst dir Verbundenheit wünschen und dich zugleich vor dem schützen wollen, was dich belastet. Vielleicht gehst du weiter, weil du unter Zeitdruck stehst. Vielleicht möchtest du den Schmerz einer Begegnung nicht mitnehmen. Oder du bist unsicher, welche Hilfe überhaupt willkommen wäre. Diese Beweggründe lassen sich anschauen, ohne sofort ein Urteil über dich zu fällen.

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Routinen durchbrechen

Routinen durchbrechen

Das menschliche Dilemma beginnt deshalb nicht bei der Gewohnheit selbst. Es liegt in der Spannung zwischen dem Wunsch nach Entwicklung und dem Bedürfnis nach Sicherheit. Wir möchten neue Möglichkeiten entdecken und greifen zugleich gern auf das zurück, dessen Verlauf wir kennen. Manchmal entsteht daraus eine feste Vorstellung: So geht mein Weg, so läuft mein Tag, so bin ich eben.

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Zur ruhe kommen

Zur ruhe kommen

Darin liegt das menschliche Dilemma dieses Artikels: Wir wünschen uns Entlastung und setzen uns zugleich unter Druck, unseren Zustand zu verändern. Der freie Moment soll sich anders anfühlen. Bleiben die Gedanken unruhig, scheint die Pause misslungen. Zu dem, was uns beschäftigt, kommt noch der Ärger darüber, dass es uns beschäftigt.

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Orientierung im Alltag

Orientierung im Alltag

Hier liegt das menschliche Dilemma: Aktivität ersetzt nicht Orientierung. Du kannst viele Aufgaben erledigen und dabei immer seltener bemerken, welche Art des Handelns du stärken möchtest. Die nächste Anforderung ist konkret und dringend. Die Frage nach deiner Richtung scheint dagegen warten zu können.

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Bildschirmpause

Bildschirmpause

Diese Praxis wird als offenes Gewahrsein oder Open Awareness bezeichnet. Der Blick in die Ferne bietet hier einen Einstieg. Die eigentliche Übung umfasst mehr als das Sehen: Du kannst wahrnehmen, was gerade auftaucht, ohne jeden Eindruck weiterzuverfolgen. Ein Geräusch darf hörbar sein, ein Gedanke auftauchen, eine Bewegung am Rand bemerkt werden.

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